Hochwasser.de News Hochwasser und Hochwasserschutz


Grundwasser in Köln-Rodenkirchen Drucken E-Mail
Dienstag, 02. März 2010 um 15:19 Uhr

Inoffizielle Meßstelle in der Tiefgarage unter dem Maternusplatz ermöglicht Vergleichsmessungen.

Seit dem 25. Februar registriert die BI-Hochwasser die aktuellen Werte, um die Arbeit der Hochwasserschutzzentrale zu unterstützen. Immerhin liegt der Meßort etwa 5 Stromkilometer rheinaufwärts und ähnlich nah am Fluß wie die U-Bahn-Baustelle am Heumarkt.
Es wird interessant sein, auszuwerten, welche Parallelen und welche Unterschiede sich zeigen und welche Schlüsse daraus gezogen werden können.
Immerhin stellt das Hochwasser-Geschehen im Untergrund noch eine ziemliche Unbekannte (und damit eine große Herausforderung) dar.

Ab einer Höhe von über 42 m ü.NN ist regulär eine Flutung der Tiefgarage vorgesehen.
Ab 41.00 m wechselt die Farbe der Anzeige zu GELB: Da der Rhein wieder fällt, ist also kein Grund zu besonderer Aufregung.
Langfristig wäre die Online-Verfügbarkeit der Daten wünschenswert.20100301_1323mez_gw

 
Seit Mittwoch Abend (3.3. gegen 21 Uhr) sinkt der Grundwasserpegel wieder, zur Zeit mit etwa 1 cm/h.
Die Graphik in der pdf-Anlage wird täglich mittags aktualisiert.

Maximalpegel 41,39 m ü NN am 03.03.2010

 

Letzter Stand: 09.03.2010  12:00 [TK]

Anlagen:
Diese Datei herunterladen (2010309+GW_Maternus.ppt)2010309+GW_Maternus.ppt[Kurven: Rheinpegel und Grundwasser]68 Kb
 
U-Bahn-Desaster in Köln und Hochwasser Drucken E-Mail
Samstag, 27. Februar 2010 um 23:26 Uhr

Langsam nimmt das Elend monströse Züge an

Vertrauensbildende Maßnahmen scheitern

Hochwasser und Grundwasser - Rodenkirchen auf kleine Frühjahrswelle vorbereitet

Köln, im Februar 2010: Nachdem in der Domstadt niemand mehr niemandem vertraut, fand am 24. Februar im Ballsaal der feinen kölnischen Gesellschaft, dem ehrwürdigen Gürzenich eine "Informationsveranstaltung für Anlieger der Nord-Süd Stadtbahn Köln" statt. Der Chronist der Bürgerinitiative war dabei und hielt bis zum Ende (23:30) durch.

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WWF: Schutz von Auen Drucken E-Mail
Montag, 01. Februar 2010 um 17:17 Uhr

[...gern zitieren wir diesen Appell des WWF. Hochwasserschutz und Naturschutz gehen nicht zwangsläufig getrennte Wege!]


2. Februar - Welttag der Feuchtgebiete

 

 

ZWISCHEN DONAU UND ELBE: DREIUNDDREISSIG DEUTSCHE FEUCHTGEBIETE SIND VON WELTWEITER BEDEUTUNG. / WWF FORDERT ENGAGIERTEN SCHUTZ VON AUENFLÄCHEN.

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Frankfurt - Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete am 2. Februar fordert die Umweltschutzorganisation WWF einen engagierten Schutz von Flüssen, Auen, und Mooren in Deutschland und Europa.

Süßwasser-Ökosysteme seien wahre "Hotspots" der Biodiversität und Heimat zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten. In Deutschland gibt es laut Ramsar-Konvention (Internationales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten) dreiunddreißig dieser Ökosysteme mit weltweiter Bedeutung, wie etwa die Donau- und die Elbeauen, der Ammersee oder die Havelniederungen. "Über dreißig Prozent aller Süßwasserfische und siebzehn Prozent aller Wasservögel gelten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht", warnt Dorothea August vom WWF Deutschland. Mit den Amphibien stehe durch stetig voranschreitende Lebensraumzerstörung und weltweite Seuchen sogar eine gesamte Tiergattung am Abgrund. Von den 6.285 erfassten Fröschen und Lurchen seien bereits 1.900 Arten in der höchsten Bedrohungskategorien der Roten Liste eingestuft. Sie stünden damit

kurz vor der Ausrottung.  

 

WWF-Projekt an der Donau:  Ein Flusssystem von Bedeutung für ganz Europa sei die über 2800 Kilometer lange Donau, die sich vom Deutschland bis ins Schwarze Meer erstreckt. In den letzten 15 Jahren habe der WWF an der Unteren Donau in Rumänien und Bulgarien Renaturierungen und den Schutz von über 50.000 Hektar Auenflächen und Feuchtgebieten umgesetzt. Die Region sei Heimat zahlreicher seltener Tierarten, wie etwa Pelikan, Schwarzstorch, Europäische Sumpfschildkröte oder Fischotter. 

 

WWF-Projekt an der Mittleren Elbe:  An der Mittleren Elbe nahe Dessau startete der WWF gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2009 eine der größten Deichrückverlegungen Europas - im Rahmen eines seit 2001 laufenden Naturschutzgroßprojekts. Wesentliches Ziel sei, so der WWF, der langfristige Schutz und die Wiederherstellung einer intakten, naturnahen und waldreichen Überflutungsaue an der Mittleren Elbe. Während für die Anwohner der Region die  Gefahr von Flutkatastrophen gemindert werde, profitierten seltene Arten wie etwa der Elbebiber von der geplanten Verbesserung ihres Lebensraums.

 

 

Hintergrund: Die Ramsar-Konvention bezeichnet das Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag, initiiert von der UNESCO. Das Übereinkommen wurde am 2. Februar 1971 geschlossen und ist damit eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz.

Die Bezeichnung "Ramsar" rührt von der gleichnamigen Stadt im Iran, in der die Vertragsverhandlungen stattfanden.

 

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WEITERE INFORMATIONEN zu dieser Pressemeldung finden Sie hier >> http://www.wwf.de/index.php?RDCT=3ce28abdedf55a8e900a

 

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KONTAKT20070306_restaue_weisser_bogen

 

Roland Gramling

Pressestelle

WWF Deutschland

069-79144-216

 

Interviewpartnerin

Dorothea August

Referentin Feuchtgebiete / Wassermanagement

069/79144 201

 

WWF Deutschland

Rebstöckerstraße 55

60326 Frankfurt am Main

   

Tel: 0 69 / 791 44-142

Fax: 0 69 / 61 72 21

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.wwf.de

 
Probealarm am Samstag (09.01.2010) Drucken E-Mail
Donnerstag, 07. Januar 2010 um 10:47 Uhr

Information der Feuerwehr Köln

Probealarm für die Sirenen am 9. Januar 2010

Nächster Testlauf für die Warnanlagen

Seit einigen Jahren lösen die am Rhein liegenden Städte und Gemeinden in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf regelmäßig einen Probealarm ihrer Sirenen aus. Er dient zur Überprüfung der Systeme, außerdem soll er den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. In Köln finden die Alarme seit diesem Jahr vierteljährlich statt. Wir haben die umliegenden Städte und Kreise sowie einige weitere Rheinanlieger über die Kölner Regelung informiert und ihnen vorgeschlagen, sich der vierteljährlichen Probeauslösung der Sirenen zu einheitlichen Terminen anzuschließen. Die Städte Bonn, Wesseling, Leverkusen und Krefeld sowie der Rhein-Sieg-Kreis haben dies bereits zugesagt, andere Gemeinden befinden sich noch in der Prüfung.

Der nächste Probealarm in Köln ist für Samstag, 9. Januar 2010, um 12 Uhr vorgesehen. Wir lösen dann alle Sirenen im Kölner Stadtgebiet aus, aktuell sind dies Anlagen an mehr als 80 Standorten. Trotzdem sind die Signale noch nicht in ganz Köln zu hören, wir arbeiten sukzessive an einem weiteren Ausbau des Sirenennetzes bis hin zu einer flächendeckenden Beschallung des gesamten Stadtgebietes.

Der Probealarm beginnt um 12 Uhr mit der Auslösung eines einminütigen Dauertons, der im Ernstfall "Entwarnung" bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall über eine Gefahrenlage informiert. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten sowie das Radio einschalten. Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von uns umgehend auch an das Programm von WDR 2.

Links / Dokumente: 
Presseservice der Stadt Köln
Information auf  bonn.de

 

 
Hochwassernotgemeinschaft: Offener Brief an Bundeskanzlerin Drucken E-Mail
Dienstag, 15. Dezember 2009 um 21:28 Uhr

"Kopenhagen darf kein R(h)einfall werden" - Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Klimawandel muss gestoppt werden

Mainz, 16. Dezember 2009   
Der Offene Brief im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

die Mitgliedskommunen der Hochwassernotgemeinschaft Rhein, der größten bundesweiten Solidargemeinschaft, die sich für die Verbesserung des Hochwasserschutzes einsetzt, wissen, dass es keinen hundertprozentigen Hochwasserschutz durch technische Hochwasserschutzmaßnahmen gibt. Das verbleibende Restrisiko der Hochwasserbetroffenheit wird sich jedoch durch die Folgen des Klimawandels noch verschärfen.

Daher nehmen unsere Mitglieder die Herausforderungen an, die sich durch die zunehmenden Risiken einer wärmer werdenden Erde ergeben. Sie setzen sich für die nachhaltige Verbesserung des Hochwasserschutzes durch  Vorsorgemaßnahmen, Aufklärungskampagnen und aktive Beteiligung an der Umsetzung der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtline ein und schließen sich zu Partnerschaften und „Runden Tischen“ zusammen, um die Hochwasservorsorge durch gemeinsames Handeln zu verbessern. Deshalb war die Hochwassernotgemeinschaft auch von Anfang an offen für Bürger und Bürgerinitiativen.

Nehmen auch Sie die Herausforderung an und führen Sie den Weltklimagipfel in Kopenhagen zum größtmöglichen Erfolg. Die Bundesrepublik steht mit ihren nach wie vor massiven CO2-Emissionen in der Pflicht. Sie darf nicht auf Zusagen anderer Länder warten, noch viel weniger sich auf Erreichtem ausruhen, sondern muss vielmehr entschlossene Vorreiterin für den Klimaschutz werden. Das heißt gerade im eigenen Land konsequent auf klimaschützende Technologien beispielsweise bei der Stromerzeugung setzen. Die Voraussetzungen hierfür sind gegeben.

Deutschland, wie auch die anderen Industriestaaten, muss zudem bereit sein, arme Länder bei einer klimafreundlichen Entwicklung ausreichend zu unterstützen.

Wir appellieren daher an Sie - setzen Sie ein politisches Zeichen! Wenn der Klimawandel nicht gestoppt werden kann, sehen sich die Gemeinden und Städte einem zunehmenden Risiko von Naturkatastrophen ausgesetzt, was z.B. im Falle eines extremen Rheinhochwassers  wirtschaftliche Schäden in mehrstelliger Milliardenhöhe zur Folge haben kann mit Jahrzehnte andauernden Folgen für die Prosperität Deutschlands.

Wir stellen uns auf die Folgen der bereits unabänderlichen Klimaänderung, häufigere und extremere Hochwasser und Niedrigwasser,  ein. – In Ihrer Macht liegt es jetzt, sich noch rechtzeitig für die Bekämpfung der Ursachen einer weiteren Erderwärmung einzusetzen.

  Mit freundlichen Grüßen

  gez. Achim Hütten

  Oberbürgermeister der Stadt Andernach
  und Vorsitzender der Hochwassernotgemeinschaft Rhein

 Links / Dokumente: Pressemitteilung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein [pdf]

 
Einweihung Polder Bodenheim/Laubenheim Drucken E-Mail
Montag, 07. Dezember 2009 um 22:44 Uhr

Rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad: „Sechster Rückhalteraum am Oberrhein fertig!“

 

Bodenheim, 7. Dezember 2009: Der einsatzbereite Retentionsraum zwischen Nackenheim,20091207_mufv_conrad Bodenheim und Mainz-Laubenheim mit einem Fassungsvermögen von 6,7 Mio m³ bei einem 200-jährlichen Rheinhochwasser ist seiner Bestimmung übergeben worden.

 

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin betonte völlig zu Recht die Verdienste des Landes für einen nachhaltigen Hochwasserschutz. Immerhin sind 250 Millionen Euro bereits verbaut und etwa die gleiche Summe wird in den nächsten Jahren noch investiert werden.

Und auch darauf wies Margit Conrad nachdrücklich hin: In diesem Bundesland ist der Schutz vor Hochwasser Chefsache und deshalb weiß sie immer den Ministerpräsidenten im Rücken – was keinesfalls20091207_mufv_conrad_2 als Drohung zu verstehen ist, sondern vielleicht zum Teil erklärt, warum Rheinland-Pfalz im Ländervergleich einfach Spitze ist.

Demgegenüber fallen die pflichtschuldigen Erklärungsansätze des Vertretes der hessischen Landesregierung eher mager aus. Denn Hessen hat bisher keinen einzigen Hektar Heimaterde im hessischen Ried an den Rhein zurückgegeben. Und daß seitens Hessen mittlerweile 48 Millionen Euro in das internationale Rheinprogramm geflossen sind, beeindruckte angesichts der Opfer von Rheinland-Pfalz nicht wirklich. Ministerialdirigent Wenzel Mayer (in der Rolle als 3. Garnitur, wie er sich selber halb ironisch einführte) erklärte, daß sich Hessen vordringlich auf die Rückhaltung in der Fläche in den kleineren Zuflüssen konzentriere, räumte dann aber selber ein, daß diese Strategie bei extremen Hochwässern wenig brächte.20091207_muelv_mayer Demgegenüber sei die höchste Effizienz in so einem Fall bei gesteuerter Retention zu erreichen.

Nun gut, der Chronist sieht sich darin ermutigt, auf den ersten ereignisgesteuerten Retentionsraum auf hessischem Gebiet nicht mehr lange warten zu müssen.

Vielleicht wird es auch Zeit, daß zur Abwechslung mal Nordrhein-Westfalen den Hessen finanzielle Beihilfe anbietet.

 

Natürlich war die BI-Hochwasser vor Ort, um stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger am Niederrhein Anerkennung und Dank für diesen weiteren wichtigen Baustein eines solidarischen Hochwasserschutzes auszudrücken.20091207_gedenkstein

Jeder Kubikmeter Rückhalteraum zählt…

Immer!

(TK)  - Bericht im Aufbau! -

 

Medien:

Bericht und Video in der Allgemeinen Zeitung  07.12.2009
SWR-Nachrichten  07.12.2009 16:19

Pressemeldung des MUFV RLP  07.12.2009

 

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Hochwasserübung in Nierstein/Oppenheim  08.11.2009

 

 
Spatenstich am Oberrhein! Drucken E-Mail
Sonntag, 22. November 2009 um 18:00 Uhr

Eine gute Nachricht: Baubeginn am Fließpolder zwischen Weil am Rhein und Breisach am Oberrhein.

 

21.11.2009 Efringen-Kirchen: Die Badische Zeitung berichtet gleich doppelt; einmal in der Printausgabe und in einer leicht allgemeiner für "Auswärtige" formulierten Online-Fassung mit dem Titel: "Spatenstich für den Hochwasserschutz". Daß die Printausgabe die Überschrift variiert zu "... für Solidarität", läßt deutlich anklingen, daß vor Ort einiges an Überzeugungsarbeit geleistet wurde und wohl noch zu leisten ist.

Schon mehrfach wurden auch hier auf der BI-Site die Fortschritte der Planungen vermeldet und kommentiert. Außerdem war die Bürgerinitiative 2001 mit ihrer Aktion „Pegellatte“ vor Ort. Deshalb freuen wir uns jetzt ein bißchen mit.

TK hat das auch in einem Leserkommentar auf der Website der Badischen Zeitung ausgedrückt, allerdings gleich einen kritischen Rundumschlag damit verbunden: Denn - es braucht MEHR von alledem!


Und wenn der 25 Mio-Kubikmeter-Rückhalteraum fertig ist, sollte man ruhig eine Einladung nach Köln schicken: Wir kommen gern und sagen dankeschön...

 

(TK)

 

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Links/Dokumente:

Projekt Pegellatte

Rückhalteraum Langel-Lülsdorf bei Köln

 

 
Hochwasserübung in Nierstein-Oppenheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Kahlix   
Sonntag, 08. November 2009 um 23:32 Uhr

Beeindruckende Demonstration koordinierter Katastrophenvorsorge in Rheinhessen (Rheinland-Pfalz).

Bürgerinitiative Hochwasser ist vor Ort dabei.  

 

1016_gespannte_besucherKöln; 08.11.2009:  Am 7. November hatte sich die Verbandsgemeinde wahrlich nicht wenig vorgenommen: Drohender Deichbruch in Oppenheim, Rückstau eines kleinen Flüßchens in Nierstein, Evakuierung eines kompletten Altenzentrums in eine höherliegende Mehrzweckhalle und nicht zuletzt Auslagerung der Gemeindeverwaltung samt Einsatzleitung in die Ortsgemeinde Dalheim, die ihr Rathaus zur Verfügung stellte.

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Kölner Häfen und Güterverkehr AG vor Kurzarbeit Drucken E-Mail
Samstag, 07. November 2009 um 12:00 Uhr

Godorfer Hafen:  Ausbaupläne Luftnummer?

Kölner Häfen und Güterverkehr (HGK) vor Kurzarbeit

Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. In Kürze wird das Oberverwaltungsgericht Münster über die Beschwerde gegen den Ausbaustop verhandeln. Dann wird die HGK dem Gericht etwas von Rekordumschlägen und blühenden Landschaften vorzumachen versuchen - vor dem Hintergrund einbrechender Umsätze ein ziemlich lächerliches Unterfangen. Man wird sehen, was die Kammer vom Prinzip Hoffnung zu halten geneigt ist. Außerdem läuft noch die Strafanzeige wegen Subventionserschleichung.

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Hochwassernotgemeinschaft tagt in Boppard Drucken E-Mail
Freitag, 06. November 2009 um 00:00 Uhr

Hochwasserrahmenrichtlinie und Übungen mit FLIWAS gehen über Grenzen

Boppard, 05.11.2009: Die einmal jährlich stattfindende Mitgliederversammlung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein fand diesmal in Boppard am Mittelrhein in der neuen Stadthalle statt.

Mitgliederversammlung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein
Ralf Schernikau (rheinland-pfälzisches Umweltministerium) erklärt die EU-Richtlinie (c)TK

Inhaltliche Schwerpunkte dieser länderübergreifenden kommunalen Selbsthilfeorganisation (in der auch Hochwasser-Bürgerinitiativen ihren Platz haben) waren neben der anstehenden Umsetzung der EU-Hochwasser-Risikomanagement-Rahmenrichtlinie (EU-HWRRL) einige Berichte aus der Praxis: Erfahrungen mit Hochwasserübungen, einmal kommunenübergreifend im Raum Ludwigshafen/Frankenthal und zweimal in Verbindung mit FLIWAS-Erprobungen am Niederrhein (länderübergreifend Wesel/NL) und in Köln.

Beim Bericht über die September-Übung in der Kölner Innenstadt führten Reinhard Vogt (Leiter Hochwasserschutzzentrale) und Thomas Kahlix (BI Hochwasser) ihr im März begonnenes Experiment einer gemeinsamen Vortragsgestaltung fort ( - auch irgendwie grenzüberschreitend und Vorurteile abbauend). Es gab so viel Ermunterung hernach, daß das Experiment mit Sicherheit weitergehen wird…
Inhaltlich war der Bericht geprägt von dem Bemühen, ohne falsche Rücksichtnahme die Schwachstellen beim Aufbau der mobilen Wände zu benennen - auch wenn das manchmal weh tut.

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Links / Dokumente:
PM der HWNG RHEIN (05.11.2009 Ergebnisse der Mitgliederversammlung; als PDF)
[aktualisiert 16.11.2009]

 
Polder Ingelheim - Flutung simuliert Drucken E-Mail
Freitag, 30. Oktober 2009 um 00:00 Uhr

HOCHWASSERSCHUTZ
Für den Ernstfall gerüstet / Übung zwischen Rheinufer und Autobahn

29.10.2009 - INGELHEIM /  Punkt 12 Uhr war es soweit: Per Knopfdruck wurde in der Leitwarte am Wasserwerk Badweg der Ingelheimer Polder geflutet. Schon Stunden zuvor waren die Zufahrtswege zur Flutungsfläche zwischen Rheinufer und Autobahn weiträumig abgesperrt und alle Personen aus der Gefahrenzone geschickt worden. Dann senkten sich die gewaltigen Fischbauchklappen im Ein- und Auslaufbauwerk am nördlichen Damm, und das Hochwasser ergoss sich in den künstlichen Kolksee und die Flutungsfläche. So sähe das Szenario im Ernstfall aus.
...
> weiterlesen im Bericht  der ALLGEMEINEN ZEITUNG (von Sigrid Kaselow)

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