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Gefah­ren­kar­ten

Unter den fol­gen­den drei Punk­ten wer­den Sie auf die jewei­li­ge inter­ak­ti­ve Gefah­ren­kar­te der exter­nen Web­site der Hoch­was­ser­schutz­zen­tra­le weitergeleitet.

Not­fall­plan

Hoch­was­ser­ab­lauf im Köl­ner Süden – Rodenkirchen

Nach­dem der kon­struk­ti­ve Schutz im Rah­men des Köl­ner Hoch­was­ser­schutz­kon­zepts seit 2008 fer­tig ist, sind fast alle Akti­vi­tä­ten des alten Not­fall­plans hin­fäl­lig. Statt­des­sen wer­den eine Rei­he von Rou­ti­ne- und Vor­sichts­maß­nah­men erfor­der­lich, die aber allen bekannt sein und beach­tet wer­den müs­sen. Zusätz­lich gel­ten für den Bereich hin­ter mobi­len Schutz­ein­rich­tun­gen beson­de­re Ver­bo­te und Gebo­te (Hoch­was­ser­schutz­zo­nen-Ver­ord­nung > Link).

 

Bis zu einem Pegel­stand von 11,30 m (Köl­ner Pegel KP / 100jährliches Hoch­was­ser) sind Roden­kir­chen und die angren­zen­den Stadt­tei­le Weiß, Sürth, Godorf, Immen­dorf, Ron­dorf, Hoch­kir­chen und Bay­en­thal (bis Alt­stadt-Nord) geschützt. Die bis zu die­sem Was­ser­stand beschrie­be­nen Maß­nah­men stel­len also Rou­ti­nen des „Hoch­was­ser­schutz­kon­zepts Köln“ dar und kei­ne aku­ten Gefah­ren. Unge­schützt sind ledig­lich die öst­li­che Ufer­stra­ße und eini­ge Häu­ser am Sür­ther Trift­weg, die sich sel­ber küm­mern müs­sen.
Ach­tung: Stei­gen­des Grund­was­ser, Drän­ge­was­ser und Kanal­rück­stau (auch Stark­re­gen) unter­lie­gen der Risi­ko­vor­sor­ge jeder/jedes Einzelnen!

 

Die­se Ent­wurfs­fas­sung wird schritt­wei­se erwei­tert und aktua­li­siert. Ins­be­son­de­re sind die Bür­ger auf die bal­di­ge Frei­ga­be der Behör­den­kennt­nis­se ange­wie­sen. Sobald die Daten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, wird hier der amt­li­che Ablauf- und Not­fall­plan — soweit er für die Anwoh­ner von Rele­vanz ist — verlinkt.

[letz­te Aktua­li­sie­rung: Mai 2020]

Köl­ner Pegel 5,00 m

Ereig­nis: Lein­pfad zwi­schen Boots­haus Mari­en­burg und Barbarastraße/Uferstraße wird punk­tu­ell geflu­tet.
Beacht­lich: Wel­len­schlag durch Schiffsverkehr.

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Rad­ler und Fuß­gän­ger müs­sen auf Hein­rich-Lüb­ke-Ufer / Haupt­stra­ße / Ufer­stra­ße aus­wei­chen. Im Wei­ßer Bogen wer­den die rhein­na­hen Wege (Lein­pfad / Fern-Rad­weg “Rhein­schie­ne” eben­falls unpassierbar.

Köl­ner Pegel 6,00 m

Ereig­nis: Lein­pfad zwi­schen Orts­ein­gang und “Fähr­haus / Trepp­chen” wird über­flu­tet. Glei­ches gilt für den Lein­pfad unter­halb des “Lüch­baum”

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Das hydrau­li­sche Hub­tor wird hoch­ge­fah­ren, so dass der Zugang von der Kirch­stra­ße zum Rhein­ufer (Lein­pfad) gesperrt ist.
Spä­tes­tens jetzt wird auch der Per­so­nen­schiffs­ver­kehr nach Roden­kir­chen ein­ge­stellt. Das Boots­haus „MS Roden­kir­chen“ ist über einen Hoch­was­ser­steg vom Lüch­baum (Rhein­stra­ße / Auf dem Brand) aus zugänglich.

Bei Pro­gno­se wei­ter stei­gen­der Pegel wer­den die
Stüt­zen für den mobi­len Schutz am Fähr­haus,
der Mater­nus-Kapel­le und den Grund­stü­cken bis Bar­ba­r­a­stra­ße vor­mon­tiert.
Für das schwim­men­de Restau­rant „Alba­tros“ wird ein Steg auf­ge­baut, die „Alte Lie­be“ ist nur noch über die Trep­pe am Nepo­muk zu erreichen.

Köl­ner Pegel 7,50 m

Ereig­nis: Zufahrt zur Ufer­stra­ße jetzt nur über Haupt­stra­ße und Walther-Rathenau-Straße

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Uferstraße/Barbarastraße: Das Quer­schott und die Stüt­zen vor der Tief­ga­ra­ge (Haus Nr. 10) wer­den ein­ge­setzt.
Die StEB bil­den ab 7,50 m KP die sog. “Gro­ße Hochwasserschutzzentrale”

Köl­ner Pegel 8,50 m

Ereig­nis: Der Pegel erreicht die Höhe der Durch­läs­se an der Ufer­stra­ße.
Der unge­schütz­te öst­li­che Abschnitt der Ufer­stra­ße wird durch Hin­ter­läu­fig­keit aus dem Wei­ßer Bogen von der Land­sei­te her schritt­wei­se überströmt.

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Nie­der­gän­ge zum Rhein an der Ufer­stra­ße wer­den ver­schlos­sen. Je nach Pro­gno­se wer­den die Stüt­zen für den mobi­len Schutz mon­tiert und ggf. die Damm­bal­ken ein­ge­setzt. Am Pump­werk Grün­gür­tel­stra­ße wird das Quer­schott (mit Behelfs­über­fahrt) und der Boots­an­le­ger vor­be­rei­tet. Die Anwoh­ner der öst­li­chen Ufer­stra­ße wer­den mit­tels wat­fä­hi­ger Fahr­zeu­ge ver­sorgt. Even­tu­el­le Eva­ku­ie­run­gen sind vor Sper­ren der Ufer­stra­ße (öst­li­cher Teil) zu orga­ni­sie­ren. Eine wei­te­re Ver­sor­gung ist dann nur noch per Boot möglich.

Köl­ner Pegel 9,00 m

Ereig­nis: Hoch­was­ser erreicht Rhein­ufer­stra­ße (Hein­rich-Lüb­ke-Ufer­/­Ober­län­der Ufer) an der tiefs­ten Stelle

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Durch­fahrt zum Boots­haus „Mari­en­burg“ („Ach­ter­deck“) wird ver­schlos­sen und ein Steg auf­ge­baut. Je nach Pro­gno­se wer­den die Stüt­zen für den mobi­len Schutz (Quer­schott Hein­rich-Lüb­ke-Ufer) mon­tiert. Bus­li­nie 130 wird über Kon­rad-Ade­nau­er-Stra­ße umge­lei­tet.
Stadt­bahn Linie 16 stellt den Betrieb ein.

Köl­ner Pegel 9,40 m

Ereig­nis: Die Höhe des Kopf­bal­kens an der Ufer­stra­ße wird erreicht.

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Pump­werk Grün­gür­tel­stra­ße verhindert/reduziert Drän­ge­was­ser­aus­tritt an der Ober­flä­che; mög­li­cher­wei­se zusätz­li­ches Abpum­pen durch mobi­le Aggre­ga­te. Erfah­rungs­wer­te noch nicht ver­füg­bar. Soweit noch nötig: End­gül­ti­ges Erhö­hen der Schutz­wand durch Ein­set­zen der rest­li­chen Damm­bal­ken bis auf 11,30 m KP + 10 cm Frei­bord.
Es muss über­all mit Drän­ge­was­ser­pro­ble­men gerech­net wer­den. Erfah­rungs­wer­te sind nicht ver­füg­bar. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Stadt soge­nann­te „Gefah­ren­zo­nen“ mit rigi­den Frei­zü­gig­keits­be­schrän­kun­gen verfügt.

Köl­ner Pegel 10,00 m

Ereig­nis: Stei­gen­de Grund­was­ser­span­nung im Bereich der Uferstraße.

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Köl­ner Pegel 11,30 m

Ereig­nis: Die Höhe des Bemes­sungs­hoch­was­sers wird erreicht (BHW 100)

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Je nach Wind­rich­tung, Wind­stär­ke und Wel­len­schlag wer­den die mobi­len Wän­de bzw. die sta­tio­nä­ren Schutz­mau­ern über­spült. Durch zeit­lich prä­zi­se Flu­tung des Reten­ti­ons­raums zwi­schen Porz-Lan­gel und Lüls­dorf („Pol­der Lan­gel-Lüls­dorf“) kann trotz wei­ter stei­gen­dem Pegel von bis zu 5 Zen­ti­me­tern der ört­li­che Pegel von 11,30 m KP gehal­ten werden.

Köl­ner Pegel 11,90 m

Ereig­nis: Der Pegel steigt wei­ter in Rich­tung eines BHW 200. Ab die­sem Was­ser­stand wer­den auch Stadt­ge­bie­te nörd­lich der Bas­tei (Alt­stadt-Nord) und wei­te Berei­che rechts­rhei­nisch geflutet.

Maß­nah­men / Aus­wir­kun­gen: Tie­fer lie­gen­de Wohn­ge­bie­te von Sürth, Weiß, Roden­kir­chen und Bay­en­thal wer­den überflutet

Für die wei­te­ren Abläu­fe hält die Stadt Köln Eva­ku­ie­rungs- und Kata­stro­phen­plä­ne vor, die aber nicht bekannt sind.

Aus­kunft & Beratung

Erfah­ren Sie wie Sie sich für den Ernst­fall wapp­nen kön­nen. Hier geben wir Ihnen eine Über­sicht zu allen Kon­tak­ten und Infor­ma­ti­ons­stel­len rund ums Hochwasser.

Das Was­ser steht schon vor der Tür und Sie wol­len / müs­sen ganz schnell ent­schei­den, was zuerst zu tun ist…

Sie sind hoch moti­viert, weil sie schon schlech­te Erfah­run­gen mit Hoch­was­ser oder Stark­re­gen gemacht…

Sie suchen all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen. Sie wis­sen nicht, ob Sie sel­ber über­haupt etwas tun kön­nen oder sollten…