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Uner­war­te­te Erkennt­nis aus Katastrophe

von | Aug 3, 2021 | Risi­ko­ma­nage­ment

Geflu­te­te Flä­chen. Das heißt Hoch­was­ser zurückhalten … 

Die Erft lag tro­cken — Kies­gru­be ret­te­te Ker­pen, Berg­heim und Bed­burg vor dem Hoch­was­ser.
Inter­es­san­ter Bericht im Stadt­an­zei­ger

https://www.ksta.de/region/rhein-erft/die-erft-lag-trocken-kiesgrube-rettete-kerpen–bergheim-und-bedburg-vor-dem-hochwasser-38922998

Rhein-Erft-Kreis — 20.07.2021

Zitat: „Es klingt maka­ber: Doch was für Bles­sem ein gro­ßes Unglück ist, scheint für die Erft­an­rai­ner, die wei­ter fluss­ab­wärts lie­gen, ein Glücks­fall gewe­sen zu sein.“

Nun, was hier Wil­fried Mei­sen für den Köl­ner Stadt­an­zei­ger „Rhein-Erft-Kreis“ schreibt, hät­te in der Tat nicht sein müs­sen. Vor­aus­schau­en­de Risi­ko­po­li­tik hät­ten die­se (und vie­le ande­re) Löcher in der Erft-Aue so her­rich­ten müs­sen, dass sie sozu­sa­gen „plan­mä­ßig“ sol­che Was­ser­mas­sen zeit­wei­lig zwi­schen­la­gern kön­nen. Damit hät­te unter Umstän­den das Schlimms­te ver­hin­dert wer­den kön­nen.
Ein unfrei­wil­li­ges Real­ex­pe­ri­ment zur Wir­kung von Reten­ti­on (Rück­hal­tung) – ein The­ma, über das über­all im Land viel geschwätzt und nichts getan wird.
Bleibt die Hoff­nung, dass der Rhein-Erft-Kreis und das Land NRW dar­aus die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen zie­hen. Und ande­re, bis­her ver­schon­te aber gleich gefähr­de­te Regio­nen auch.
Eine schwa­che Hoff­nung aller­dings, wie Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet ver­mel­det: „…weil jetzt ein sol­cher Tag ist, ändert man nicht die Politik.“