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Pegel Köln vom 14.12.2018
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Thema Heizung: Erdgas und Heizöl in Hochwassergebieten

Mittwoch, 06. August 2008 um 10:56 Uhr

Verhaltenstipps für Gaskunden

(Autor: Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft)

Zur Vermeidung von Schäden ist das gewaltsame Einströmen des Wassers in hochwassergefährdete Räume, in denen sich Gaszähler, Druckreglergeräte, Gasleitungsanlagen und Gasgeräte befinden, durch Schutzvorrichtungen möglichst zu verhindern.
Gasbeheizte Wärmeerzeuger, die im Keller oder unter dem Hochwasserspiegel installiert wurden, sind rechtzeitig von eingetragenen Installationsunternehmen außer Betrieb zu nehmen. Die Gasleitung ist dicht zu verschließen und der ausgebaute Wärmeerzeuger sollte zu einem nicht hochwassergefährdeten Platz gebracht werden.
Gegenstände, die im Hochwasser durch Schwimmen oder Umstürzen die Gasanlage beschädigen könnten, sind aus dem Zählerraum zu entfernen oder sicher zu befestigen.
Die Gasleitungen im hochwassergefährdeten Bereich sind sicher zu befestigen und es empfiehlt sich, diese gegen Korrosion besonders zu schützen. Es wird empfohlen, die Gasleitungen in verzinktem Rohrmaterial zu verlegen oder die Leitungen mit einem Schutzanstrich zu vesehen. Unmittelbar nach dem Rückgang des Hochwassers sind die betroffenen Gasanlagen einer sorgfältigen Prüfung, möglichst durch einen Installations- oder Heizungsfachbetrieb zu unterziehen, um eventuelle Hochwasserschäden sofort festzustellen.

Zum Thema Heizung sichern

Das Hoch- oder Grundwasser dringt in den Keller. Was tun mit der Heizung?

von Martin Lange Schornsteinfegermeister

Grundsätzlich sollte man bei Häusern, die akut hochwassergefährdet sind, die Möglichkeit nutzen, die Heizung aus dem bedrohten Bereich in sichere Räumlichkeiten zu verlegen. ( z.B.:, Speicher ) Leider kommt diese Lösung überwiegend nur bei Gasheizungen in Frage. Über die entsprechend notwendigen Maßnahmen informieren Sie Fachleute der Gasversorgung, des Heizungsgewerbes und Ihr Schornsteinfeger. ( Unter Umtänden können hierfür Fördermittel beantragt werden. ) .
Ansonsten kann ich nur empfehlen, den Öl- bzw. Gasbrenner, ( ACHTUNG, STARKSTROM) und die Heizungssteuerung zu demontieren. (gegfl. sogar die entsprechenden Umwälzpumpen ).
Die Heizkessel sind dagegen vergleichsweise wasserunempfindlich. Bei der Sicherung der Öltanks ist es mitunter auch notwendig, die Entlüftungsöffnung gegen Eindringen von Wasser zu schützen. Lassen Sie sich bitte von den o.g.. Fachleuten entsprechend rechtzeitig informieren !