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Pegel Köln vom 19.11.2019
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Testaufbau von neuem Notwandsystem in Köln

Köln Hochwasser: Dicht an dicht stehen die Versuchs-Regentonnen...;

Köln Hochwasser Januar 2012: Dicht an dicht stehen die Versuchs-Regentonnen...

Reinhard Vogt, Leiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale, erklärt der Lokalzeit, daß er vor allen vom idiotensicheren Aufbau begeistert ist - ein wichtiges Argument in dieser Stadt ;

Reinhard Vogt, Leiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale, erklärt der Lokalzeit, daß er vor allen vom idiotensicheren Aufbau begeistert ist - kein unwichtiges Argument in dieser Stadt (- und anderswo!)

Köln-Innenstadt, 24.Januar 2012

Es sieht erst garnicht so aus, als ob es jemals als Hochwasserschutz funktionieren könnte: Meterlange platte rechteckige Kunststoffteile, merkwürdige Dufflecoat-Verschlüsse und riesige Plastiksäcke.

Aber schon nach kurzer Zeit stehen da dicht an dicht übergroße rote Regentonnen, die nur noch mit Wasser gefüllt und mit einer durchgehenden Folie hochwasserseitig abgedichtet werden müssen. Fertig ist das Schutzsystem auf der scheinbar paradoxen Basis "Wasser hilft gegen Wasser".

Von weitem sieht es aus, als hätte gigantische Töpferameisen ihre Vorräte in Reih und Glied aufgestellt. Aber es funktioniert.
Der Rhein hat inzwischen an der Rampe zum früheren Edelrestaurent "Bastei" so viel Stauhöhe erreicht, daß der Beweis sichtbar wird: Alles dicht - und das sogar auf Kopfsteinpflaster ( - seit jeher die Nagelprobe für so manches patentiertes Wundersystem).

Gut zu wissen: Die Hochwasserschutzzentrale - allen voran deren Leiter Reinhard Vogt - will am Ball bleiben, was neue, praktische und flink aufgebaute Entwicklungen anbelangt. Schließlich hat er als erster in Deutschland das schwedische System AQUA BARRIER eingesetzt (und so 1999 das Rodenkirchener Auenwegviertel vor dem Absaufen bewahrt).
Und die Frage "zweiter Verteidigungslinien" im Falle des Falles ist auch in Köln noch eine offene Frage...

Heute abend (24.01.2012 ab 19:30) will die Lokalzeit Köln des WDR berichten. (Natürlich ist der Zugang für die Öffentlichkeit längst wieder verwehrt - Stichwort: OpenData!!! hahaha - Glücklicherweise geht es noch über Youtube)

Mehr Informationen auf der Website von AQUARIWA

Bericht in der KÖLNISCHEN RUNDSCHAU