www.hochwasser.de | Das Hochwasserportal | Bürgerinitiative Hochwasser Altgemeinde Rodenkirchen e.V.
Pegel Köln vom 17.07.2019
230.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 14:30 Uhr
  • Schrift verkleinern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift vergrößern

FDP: Unbürokratische Regelung für Gefahrenzone vorgeschlagen

Freitag, 12. November 2010 um 02:14 Uhr

 

Die Freien Demokraten in der Bezirksvertretung (BV) Rodenkirchen sind unzufrieden mit der „Regelungsdichte“ der vom Rat beschlossenen Hochwasser-Schutzzonenverordnung. Sie bezweifen, daß das Drohen mit 13 verschiedenen Bußgeldtatbeständen angemessen ist. Deshalb hatten sie im Frühjahr 2010 dem Beschluß der BV nicht zugestimmt. (FDP-Pressemitteilung)

 

Wie auch für die BI Hochwasser ist für die Stadtteilpolitiker der ungehinderte Zugang von Helfern oder Beauftragten der Anwohner eine essentielle Voraussetzung für ein vernünftiges Risikomanagement.

 

Die FDP schlägt eine Regelung vor, die sich bei den FC-Spielen in Müngersdorf bewährt hat: eine Art Scheckheft zur freien Disposition der Betroffenen.

Eine Idee, die allein schon deshalb zu unterstützen ist, weil sie auf die Verantwortung und Umsicht einer mündigen Bürgerschaft setzt – und nicht auf die Wirksamkeit starrer obrigkeitsstaatlicher Bevormundung, die der ständig sich neu definierenden Lage hinter dem Deich unmöglich gerecht werden kann.

 

Daß die anderen Parteien der „Weisheit“ der Verwaltung in einer Extremsituation offenbar blind vertrauen, kann angesichts der jüngsten Erfahrungen in Köln (U-Bahn-Desaster) nur als wirklichkeitsfremd registriert werden.

 

Links: Bericht im Kölner Wochenspiegel (10.11.2010)

 

Verwandte News: 10.11.2010 Hochwasser-Schutzzonenverordnung in Rodenkirchen