| Hessen: Schnelle Informationen über Hochwasser als Ziel |
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| Montag, 19. Februar 2007 um 01:00 Uhr |
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Neue Technik zur Datenübertragung soll Warnungen und Prognosen früher und genauer ermöglichen hr4 - Studio Gießen 19.02.2007: Die Technik wird derzeit beim Regierungspräsidium in Gießen erprobt. Dabei werden die jeweiligen Pegelstände alle 15 Minuten kabellos und automatisch von den Messtellen an eine zentrale Datenbank in Hessen weitergeleitet. Diese Übertragung der Hochwasserstände funktioniert fünf Mal schneller als bislang. Das neue Verfahren soll außerdem fast um die Hälfte billiger sein als die bisherige Datenübertragung. Mit Hilfe der neuen Übermittlung der Hochwasserdaten sollen auch Bürger die jeweils aktualisierten Wasserstände und Niederschlagsdaten schneller über das Internet erfahren können. Bis Mitte dieses Jahres soll die Datenübertragungstechnologie an allen vorgesehenen Stellen installiert sein. Mit Datum vom 20.02. 2007 teilt das Regierungspräsidium Gießen mit: RP: Neue Datentechnik soll schnellere Hochwasservorhersage ermöglichen. Fachinformation des RP-Dezernats Hochwasserschutz - Alle 15 Minuten automatische Pegelmeldung - Künftig auch für Bürger via Internet verfügbar. Eine neue Technik wird künftig insbesondere bei Hochwasser eine wesentlich genauere Prognose sowie zeitnahe Warnung der Hochwasser gefährdeten Städte und Gemeinden und der zuständigen Hilfsorganisationen gewährleisten. Möglich macht dies die neue Datenfernübertragungstechnik "GPRS" (General Package Radio Service), die derzeit beim Regierungspräsidium Gießen bereits in einer Teststellung erprobt wird. Die jeweiligen Daten werden dabei alle 15 Minuten selbstständig von der Pegel-Messstelle auf einer zentralen Datenbank in Hessen bereitgestellt. Die Übertragung funktioniert nicht nur bis zu fünfmal schneller als beim herkömmlichen Datentransfer, sondern ist auch um mehr als 40 % billiger als das bisherige Verfahren, berichtet jetzt das Regierungspräsidium Gießen. Vor wenigen Tagen konnten sich über diese neueste Datenfernübertragung via GPRS und D-Kanal rund 20 Teilnehmer aus den für den Hochwasser-Meldedienst zuständigen Dezernaten der Regierungspräsidien Gießen, Kassel und Darmstadt in der RP-Umweltabteilung in der Gießener Marburger Straße informieren. Das fundierte Fachwissen lieferte der Referent eines großen Messtechnikherstellers aus dem Allgäu. Wie das Gießener Regierungspräsidium weiter mitteilt, können in naher Zukunft auch Bürgerinnen und Bürger via Internet auf die aktuellen Wasserstände und Niederschlagsdaten in Hessen zugreifen. Auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie in Wiesbaden (www.hlug.de) können unter der Rubrik "Wasser" alle durch Pegel kontrollierten Wasserstände abgefragt werden. Nach der flächendeckenden Ausrüstung aller Pegel mit der neuen Übertragungstechnik ist dann eine Wassertandsinformation mit einem maximalen Zeitversatz von 60 Minuten für Jedermann möglich. Bis Mitte 2007 soll ein flächendeckender Ausbau aller Pegel an oberirdischen Gewässern mit der neuen Datentransfertechnologie realisiert werden, heißt es weiter aus dem RP. Als Ausblick ist auch ein Teilausbau des Niederschlagsmessnetzes - insbesondere in exponierten Lagen - mit der neuen Technik vorgesehen, um die Hochwasserprognose und -warnung weiter zu optimieren. Wie vom HLUG zu erfahren war, wird am 28. Februar der Service mit einer neuen Webpräsentation starten. Die neu eingegangenen Daten werden automatisiert im Stundenrhythmus auf die Seite übernommen. Zusätzlich werden auch die Abflußdaten errechnet. (TK) Links/Dokumente: Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie in Wiesbaden Verwandte News: BI Hochwasser und terrestris stellen PEGEL-SMS auf der Frühwarnkonferenz in Bonn vor (27. - 29. März 2006) -21-03-06 00:00 First German ‘bottom-up’ Early Warning System goes online! In-time Flood-warning via SMS – worldwide -26-03-06 00:00 SMS-Alarmierung in Schweizer Hauptstadt erstmalig in Funktion -31-05-06 00:00 |

