Aktuelles vom EU-Projekt "NOAH" Drucken E-Mail
Sonntag, 07. Januar 2007 um 01:00 Uhr
In der Entwicklung von FLIWAS wurde ein erster Meilenstein gesetzt - Informationen bald für alle verfügbar.
    
Im Rahmen des EU-Projektes NOAH wird zur Zeit das Flutinformations- und Warnsystem „FLIWAS“ von den Partnern der StEB-Hochwasserschutzzentrale Köln und dem Regierungspräsidium Karlsruhe und den Wasserbehörden aus der Niederlande entwickelt, getestet und implementiert. Im Hochwasserfall soll FLIWAS künftig alle wichtigen Informationen, die für die Entscheidungsfindung, die Durchführung von Maßnahmen sowie die Kommunikation notwendig sind, schnell, klar und zuverlässig bereitstellen.

Nach Überprüfung der aufbereiteten Daten durch Fachleute (Behörden, Experten) werden die relevanten Informationen auch für die breite Öffentlichkeit und die Medien über das Internet zugänglich sein. Das Fliwas wird zur Jahresmitte einsatzbereit sein.

Das gemeinsam entwickelte digitale Eingabemodul „DEM“ ermöglicht den Partnern schon heute die Erfassung aller für den Hochwasserdienst relevanten Daten und nach Fertigstellung des eigentlichen Fliwas- Systems werden die in das DEM eingegebenen Daten in FLIWAS importiert werden.

Das Internet-basierte DEM ermöglicht die Erfassung von:
• Personen
• Organisationen
• Depots (z.B. Bauhöfe, Hilfsmittellager)
• Gefährdeten Objekten (z.B. Krankenhäuser, Tiefgaragen)
• sowie von Dokumenten (z.B. Pläne, Fotos, Broschüren)

Die erfassten Daten lassen sich miteinander sowie mit Maßnahmen und Ereignissen verknüpfen, so dass im Vorgriff auf FLIWAS bereits ein kompletter Alarm- und Einsatzplan aufgestellt werden kann. Eine Schulung zur Nutzung des DEM fand für alle Einsatzkräfte Ende 2006 in der Hochwasserschutzzentrale statt und alle sind neugierig wie der Hochwassereinsatz in der Zukunft mit Fliwas „gemanagt“ wird
Quelle:  Hochwasserschutzzentrale Köln

(HWSZ KÖLN)
Links/Dokumente:
Homepage von NOAH / FLIWAS
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