| 07.07.2010 Sturzflut in Bonn-Mehlem |
|
|
|
> General-Anzeiger Bonn 6-7-2010 Wachtberg > General-Anzeiger Bonn 7-7-2010 Niederbachem > General-Anzeiger Bonn 7-7-2010 Mehlem > Video: Unwetter zog über Bonn... 2'26 Es ist immer das gleiche Lied/Leid: Verstörte Bewohner, große bis existenzbedrohende Schäden, Suche nach den „Schuldigen“ und allerlei Ausreden der Politik und der Bezirksregierung. Das alles haben wir in Köln 1993 schon bis aufs I-Tüpfelchen durchgemacht.
- Klimawandel und Häufung von Starkregenereignissen ernst nehmen - Risikozonen identifizieren (gegen den Protest von Stadtverwaltung und Immobilienspekulation) und Verzicht auf riskante Neubebauung - Menschen zur Vorsorge anstiften (keine Häufung von Wertsachen im gefährdeten Souterrain!) - Werbung für Absicherung des Restrisikos („erweiterte Elementarschadenversicherung“; für unter 100 Euro/Jahr ist man dabei)
Gerade was das Thema Versicherung anbelangt, hat die Bayerische Staatsregierung im Jahre 2009 einen einzigartigen Vorstoß gestartet. In einer großangelegten Aufklärungsaktion unter dem Motto „Voraus denken – elementar versichern“ wurde binnen eines Jahres die Versicherungsquote im Landesmittel von 6% auf 8% gesteigert. Immer noch wenig, wenn man berücksichtigt, daß die Abdeckung bei Sturmschäden etwa 80% beträgt. Und kaum verwunderlich: Bestehen doch die meisten Banken bei einem Hauskredit auf eine solche Versicherung – nicht aber gegen Überschwemmung und Rückstau. Besonderer Clou der bayerischen Politik: Es werden nur noch staatliche Hilfen für solche Schäden gewährt, die nicht versicherbar sind. Basta!
Nachdenkenswert? Wir finden das schon…
LINKS:
Verwandte NEWS:
Auftaktveranstaltung „Kölner KlimaHerbst“ (14.10.2008) Unwetter in NRW (29.07.2008) Lohmarer Doppel-Sturzflut Juni 2005 (20.08.2005) |


