| Kölner Häfen und Güterverkehr AG vor Kurzarbeit |
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| Samstag, 07. November 2009 um 12:00 Uhr |
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Godorfer Hafen: Ausbaupläne Luftnummer? Kölner Häfen und Güterverkehr (HGK) vor Kurzarbeit Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. In Kürze wird das Oberverwaltungsgericht Münster über die Beschwerde gegen den Ausbaustop verhandeln. Dann wird die HGK dem Gericht etwas von Rekordumschlägen und blühenden Landschaften vorzumachen versuchen - vor dem Hintergrund einbrechender Umsätze ein ziemlich lächerliches Unterfangen. Man wird sehen, was die Kammer vom Prinzip Hoffnung zu halten geneigt ist. Außerdem läuft noch die Strafanzeige wegen Subventionserschleichung. Am 7. November berichtete der Kölner Stadtanzeiger in einer kleinen Notiz; nicht etwa im Wirtschaftsteil, wo Auch inhaltlich ist der Bericht hochinteressant: HGK-Vorstand Bender Rolf Bender unkt, man könne die Rekordergebnisse von 2007/08 nur wieder erreichen, wenn der Godorfer Hafen ausgebaut worden wäre. Was er nicht verrät, ist, wie diese Ergebnisse 2007/08 ohne den Godorfer Hafen überhaupt erreicht werden konnten. Wahrscheinlich hat die HGK inzwischen noch mehr Flächen im Niehler Hafen zweckentfremdet - vermietet an Bauunternehmen, Autovermieter, Frittenbuden, Rechtsanwälte. Nachtrag 11.11.2009: Der Bonner General-Anzeiger berichtet übrigens an Weiberfastnacht auch über die Hafen-Klemme - weniger theatralisch, ohne das schwachsinnige Godorf-Junktim und vor allem im Internet. Weltweit also, wie es sich für freien Informationsfluß geziemt. Und wenn es nur von Bonn nach Köln herüberstrahlt... Verwandte NEWS: (TK) Die BI-Hochwasser ist in der Aktionsgemeinschaft Contra Ausbau Godorfer Hafen engagiert, nicht weil sie gegen Binnenschiffahrt ist, sondern weil die HGK die Befürchtungen der Anwohner wegen einer Chemiekatastrophe im Zusammenhang mit Hochwasser nicht Ernst nehmen und der Regierungspräsident einseitig die Wirtschaftsinteressen zu Lasten der Bevölkerung durchgedrückt hat. |


