| Rückhalteraum Breisach kommt in Bewegung: Klage zurückgenommen |
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| Dienstag, 30. Juni 2009 um 00:00 Uhr |
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Anders als in Köln sind im Rahmen des IRP (Integriertes Rheinprogramm) das Land und die Regierungspräsidien die treibenden Kräfte für einen vorsorgenden Hochwasserschutz. Die Gemeinden am Oberrhein stehen den Polderprojekten daher reserviert bis ablehnend gegenüber. Und so verwundert es auch nicht, daß Gemeinden und Bürgerinitiativen Seite an Seite arbeiten, bis hin zum gemeinsamen Gang vors Gericht. Das heißt jetzt aber nicht, daß die Landesplanungen automatisch mit dem nötigen Augenmaß und unter vertrauensvoller Einbeziehung der Betroffenen vorgegangen wären. Aus der Entfernung vemögen wir das auch nicht zu beurteilen. Lediglich im konkreten Fall Breisach hat die BI Hochwasser ein wenig Einblick bekommen (siehe unten). Immerhin ist der Rhein als Ganzes das Problem und die Verantwortung aller Anlieger. Daher verfolgen wir Anstrengungen für "Mehr Raum für den Fluß" auch am oberen Oberrhein mit großem Interesse, getreu der Devise: "Es kommt auf jeden Kubikmeter an!". Aber nicht nur das: Nur ein klug eingesetzter Kubikmeter Flußwasser ist ein guter Kubikmeter. Und das gilt nicht erst seit heute: Schon 2001 war die Bürgerinitiative mit dem Bötchen "Pegellatte" rheinaufwärts bis nach Basel unterwegs, die Werbetrommel rührend für einen gemeinsamen Hochwasserschutz im gesamten Rheineinzugsgebiet. Hiervon wußte auch die Badische Zeitung zu berichten (BadZ vom 10. Sept. 2001 ). Die online-Zeitung KA-NEWS berichtet am 1. Juli über erste Studien zu den Auswirkungen der ökologischen Flutungen in Retentionsraum Söllingen-Greffern. Demzufolge sieht es gar nicht so übel aus, wenn man die biologische Vielfalt betrachtet. (TK) Verwandte NEWS:
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