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North Dakota: Red River erreicht historisch höchsten Pegel |
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Freitag, 27. März 2009 um 13:20 Uhr |
National Weather Service: Advanced Hydrologic Prediction Service
US Homeland Security befürchtet an die 30 000 Obdachlose
nFargo, N.D.: Seit Tagen steigt bei sintflutartigen Regenfällen, die inzwischen von einer Kältewelle überlagert werden, der Pegel des Red River gefährlich an. Kilometer Deiche sind bei Eis und Schnee mit eilends gefüllten Sandsäcken erhöht worden, zahllose Freiwillige sind im Einsatz. Der bisherige Extrempegel von 1997 ist bereits überschritten. Das Ereignis stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten: "We are in uncharted territory," Fargo Mayor Dennis Walaker said. "No one has ever seen the river at this level in the city of Fargo since the beginning of history." > Ein eindrucksvoller Filmbericht bei NECN.
Da der Fluß von Süden nach Norden - und damit in kältere Temperaturen - strömt, droht dem kanadischen Winnipeg durch Eisstau zusätzliche Gefahr.
Das augenscheinliche Fehlen eines lückenlosen Krisenmanagements wird durch private Initiativen über kommunikative Netze wie Facebook und Twitter teils wettgemacht. So verbreitet ein Einwohner von Fargo über seinen Twitter-Account stündlich den aktuellen Pegelstand des Red River.
Berichten zufolge ist diese Form der Krisenreaktion mittels „social networking“ ein neues und schnell um sich greifendes Phänomen |