BI Hochwasser zu Besuch in Minden Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. Februar 2009 um 17:47 Uhr
Ultraschall-Trimaran
Abflußmessung der Weser in Minden
63 Jahre Weserhochwasser vom 10.02.1946

Minden/Köln 9.2.09:
Auf Einladung der Stadt Minden durften wir am 63. Jahrestag des großen Weserhochwassers von 1946 teilnehmen. Detlef Sönnichsen vom örtlichen Ingenieurbüro kannten wir schon von verschiedenen Katastrophenschutz-Veranstaltungen. Er war es auch, der den Vertretern von Kommunen, Kreisen und Bezirksregierungen an östlichsten Zipfel von NRW die ungewöhnliche Geschichte – um nicht zu sagen Erfolgsgeschichte – der Rodenkirchener Bürgerinitiative vorstellen wollte. Verständigungsprobleme gab es allein schon deshalb keine, weil die Themen an einem Fluß quasi identisch sind – und die Probleme auch.

Wir nehmen auch Anregungen mit an den Rhein – zum Beispiel die neu aufgestellten Hochwasser-Merksteine in Petershagen: eine prima Idee zur Sensibilisierung auf die freundliche Art.

Abschließend gab es Gelegenheit, einer technisch ausgereiften Abflußmessung der Weser beizuwohnen. ADCP nennt sich das den Doppler-Effekt nutzende Ultraschall-Verfahren, bei dem mit einem kleinen Schlepp-Trimaran in einem Arbeitsgang Wassertiefe und Fließgeschwindigkeit bestimmt werden. Die Berechnung erledigt ein Laptop in Echtzeit.

Bericht im Mindener Tagblatt vom 11.02.2009

1102092
Hochwasser-Merkstein in Petershagen: Mahnung mitten im Ort

(TK)


Links/Dokumente:
Hochwasser-Aktionsplan Weser
Weserfreunde Minden
Soennichsen&Partner Ing.Büro
Einsatz von ADCP beim Ruhrverband Essen [pdf]
Acoustic Doppler Current Profiler (ADCP)

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