Präsentation der Doktorarbeit von
Köln-Preisträgerin Dr. Elke Schlepütz
Die Arbeit entstand am Geographischen Institut der Universität zu Köln unter der Betreuung von Professor Dr. Ernst Brunotte. Sie ist eingebunden in ein langjähriges Forschungsprogramm der Abteilung für Angewandte Geomorphologie und Landschaftsforschung, das sich mit der Renaturierung von Fließgewässern unter Einbeziehung von Hochwasserschutzmaßnahmen befaßt.
Elke Schlepütz zu ihrer Dissertation:
"Im Rahmen meiner Doktorarbeit zum Thema Akzeptanz von Hochwasserschutzmaßnahmen habe ich am Beispiel der Stadt Köln untersucht, wie die Betroffenen mit der Problematik umgehen. Dabei habe ich persönliche Interviews mit direkt vom Hochwasser Betroffenen geführt und ausgewertet sowie über eine Fragebogenaktion versucht, einen Querschnitt derer zu erreichen, die von den geplanten Schutzmaßnahmen - in diesem Fall zweier Retentionsräume - betroffen sind. Wo liegen mögliche Konflikte, wie gehen die Bürger mit der Hochwasserproblematik um? Hintergrund der Befragungen war das Ziel, die Akzeptanzprozesse zu verstehen, die zur Zustimmung bzw. Ablehnung der geplanten Maßnahmen führen, um letztendlich Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten geben zu können."
Titel der Arbeit:
"Hochwasserschutzmaßnahmen und Akzeptanz in der Bevölkerung am Beispiel der geplanten Retentionsräume im Stadtgebiet von Köln"
Presse-Information 18/2004 der Universität Köln
Presse-Information 20/2004 der Universität Köln
Bericht bei koeln.de am 3. Februar 2004