Wechselwirkungen PFA 4 - PFA 5: Bericht zur Erörterung - StEB wiegelt ab Drucken E-Mail
Freitag, 24. Juni 2005 um 01:00 Uhr
KÖLNISCHE RUNDSCHAU reagiert sofort: Kompliment!

Bildtext in der KR:
Die so genannte"Aqua-Barrier-Sperre" soll helfen, den Rhein in seinem Bett zu halten.

[Kommentar BI-Hochwasser] =>
Das Foto zeigt den Aufbau unten an der Uferstraße und könnte mißverstanden werden: Hier soll - rechts der Baumreihe - notfalls die neue mobile Alu-Wand hochgezogen werden (wenn der Deich fertig ist). Falls das mißlingt: Aqua-Barrier sollte möglicherweise für den Auenweg in Reserve bleiben - vielleicht wird sie aber auch dringender im Malerviertel gebraucht.
Das muß eben alles VORHER überlegt und geprüft werden ...
Ringen ums Pumpwerk -
Offenlage für Hochwasser-Schutzprogramm "Rodenkirchener Leinpfad" modifiziert
von TOBIAS WOLFF

RODENKIRCHEN. Die Bürgerinitiative Hochwasser Altgemeinde Rodenkirchen spricht von einem "großen Erfolg": Bei einem Erörterungstermin zu Beginn der Woche mit Vertretern der Initiative, der Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) sowie der Bezirksregierung wurde ein ihrer Ansicht nach entscheidender Passus in der Offenlage für den Planfeststellungsabschnitt 5 (Rodenkirchener Leinpfad) gestrichen. Dort hieß es, aufgrund der Kanalvernetzung sei kein Hochwasserschutz bis 11,30 Meter gewährleistet, bis das Pumpwerk im Abschnitt 4 gebaut und betrieben werde.
Dem hielt die Initiative entgegen, durch eine Verlegung der so genannten Aqua-Barrier-Sperre und stückweises Hochsetzen der mobilen Dammbalkenwand längs der Uferstraße könne das nördliche Rodenkirchener Kanalsystem durchaus geschützt werden - auch ohne Pumpwerk. Dies sei, erklärte Gerhard Müller von der Bürgerinitiative, durch die von der Bezirksregierung festgestellte Unterscheidung in genehmigungspflichtigen und notfallmäßigen Hochwasserschutz auch nicht weiter genehmigungspflichtig, so dass die Maßnahmen im Zweifelsfall auch sehr kurzfristig umgesetzt werden könnten.
Dem mochte Otto Schaaf, stellvertretender Vorstand bei den Steb, so nicht folgen. "Materiell gesehen, ändert sich durch die Tilgung dieses Hinweises nichts." Er bleibe auch weiter bei der Auffassung, dass nur die Inbetriebnahme des geplanten Pumpwerkes einen ausreichenden Schutz bis 11,30 Meter gewährleiste. Er messe dem Passus in der Offenlage von daher auch keine größere Bedeutung bei. Darauf habe seinen Informationen zufolge auch Regierungsbaudirektor Udo Jesemann bei dem Erörterungstermin hingewiesen.

Aus RUNDSCHAU-E-Paper; einem neuen Service der KÖLNISCHEN RUNDSCHAU, der eine schnelle Information ermöglicht. Im Hochwasserfall möglicherweise von unschätzbarem Wert ...

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