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Pegel Köln vom 20.08.2017
266.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 18:30 Uhr
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Hochwasserübung mal so und mal so

Hier sollen die verschiedenen Ansätze der Stadt - ein wenig unsystematisch noch - dokumentiert werden

Hochwasserübung 2010 Köln-Rodenkirchen 
Hochwasserübung 2009 Köln-Altstadt > NEWS 11.Sept.   NEWS 18.Sept.
Hochwasserübung 2003  > bitte weiterlesen

Schlechte Notfallvorsorge oder Aller Anfang ist schwer.

Es war so, dass im Januar 2003 wieder einmal ein Hochwasser sich in Köln breitmachte. Die professionellen Hochwasserschützer hatten lange nichts ernsthaftes mehr zu tun gehabt und so ging vieles schief.
Im Rodenkirchener Auenviertel fehlte es an Sandsäcken, die mobile Einsatzzentrale war versteckt auf einen Schulhof (anfänglich ohne Strom und ohne Telefon) verbannt worden, die Stege wurden erst aufgebaut, als das Wasser längst in den Straßen schwappte ...
Auf die zahlreichen Beschwerden hin verlegte sich die Stadtspitze (OB Schramma und Baudezernent Dören) in ihrer unendlichen Bürgernähe auf Beschimpfungen der Wählerinnen und Wähler.
Also alles in allem - typisch Köln
Nicht nur, aber auch deswegen war für den 14/15. November 2003 eine zweitägige Katastrophenschutzübung in Köln geplant. Sowohl auf Stabsebene als auch vor Ort sollte eine "Großschadenlage" am konkreten (und in Köln sehr wahrscheinlichen) Beispiel Hochwasser simuliert und eben auch besser koordiniert werden.
Erstmalig in der neueren Geschichte dieser Stadt sollen Laienorganisationen am Ort in mit einbezogen werden. Damit wäre man endlich der Realisierung eines Ratsbeschlusses von 1996 einen Schritt näher gekommen. Mit dem Hochwasserschutzkonzept hatte nämlich der Rat der Stadt damals auch beschlossen, die Bürgerschaft aktiv am Hochwasserschutz zu beteiligen.
Nach 7 Jahren Bedenkzeit für die Verwaltung war es also so weit. Konnte man meinen ...


Sagen wir mal so: Irgendwann lehnt sich mensch aufseufzend zurück und resigniert in der Metropole des rheinischen Frohsinns. Nein - noch nicht ganz:
 


Doch, nun wollen wir den Regierungspräsidenten nicht weiter stören.

Im September 2004 wurden wir durch die Untersuchungen einer deutsch-niederländischen Expertengruppe wieder hellwach: Es drohen Überflutungen von nicht vorstellbaren Ausmaßen.
Wer nicht wach wurde, das waren die für den Katastrophenschutz verantwortlichen Behörden.