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Pegel Köln vom 11.12.2017
370.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 23:30 Uhr
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In dieser Zusammenstellung wollen wir ausgewählte Arbeiten und Untersuchungsprojekte vorstellen, die sich allgemein mit Hochwasser befassen und/oder an denen die BI Hochwasser (z.B. als Interviewpartner) mitgewirkt hat


2004 Hochwasserschutz in Köln: Akzeptanz oder Ablehnung

"Hochwasserschutzmaßnahmen und Akzeptanz in der Bevölkerung am Beispiel der geplanten Retentionsräume im Stadtgebiet von Köln"

Doktorarbeit von Köln-Preisträgerin Dr. Elke Schlepütz
Die Arbeit entstand am Geographischen Institut der Universität zu Köln unter der Betreuung von Professor Dr. Ernst Brunotte. Sie ist eingebunden in ein langjähriges Forschungsprogramm der Abteilung für Angewandte Geomorphologie und Landschaftsforschung, das sich mit der Renaturierung von Fließgewässern unter Einbeziehung von Hochwasserschutzmaßnahmen befaßt.
Folien-Präsentation von der Preisverleihung an Ende der Seite >>>

Elke Schlepütz zu ihrer Dissertation:
"Im Rahmen meiner Doktorarbeit zum Thema Akzeptanz von Hochwasserschutzmaßnahmen habe ich am Beispiel der Stadt Köln untersucht, wie die Betroffenen mit der Problematik umgehen. Dabei habe ich persönliche Interviews mit direkt vom Hochwasser Betroffenen geführt und ausgewertet sowie über eine Fragebogenaktion versucht, einen Querschnitt derer zu erreichen, die von den geplanten Schutzmaßnahmen - in diesem Fall zweier Retentionsräume - betroffen sind. Wo liegen mögliche Konflikte, wie gehen die Bürger mit der Hochwasserproblematik um? Hintergrund der Befragungen war das Ziel, die Akzeptanzprozesse zu verstehen, die zur Zustimmung bzw. Ablehnung der geplanten Maßnahmen führen, um letztendlich Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten geben zu können."

Folien-Präsentation
Presse-Information 18/2004 der Universität Köln
Presse-Information 20/2004 der Universität Köln
Bericht bei koeln.de am 3. Februar 2004


2010 Mangelhafte persönliche Notfallvorsorge

„Empirische Untersuchung von Möglichkeiten der Förderung der Persönlichen Notfallvorsorge in Deutschland“
Doktorarbeit von Henning Goersch KIT (Uni Karlsruhe)

Zusammenfassung: Ausgangspunkt der Studie ist die Annahme, dass die Vorsorgefähigkeit der deutschen Bevölkerung in Bezug auf Notfälle und Katastrophen nur wenig ausgeprägt ist. Zur Erarbeitung von Lösungen für die zuvor analysierten Probleme wird ein Modell der Förderung von Persönlicher Notfallvorsorge (M3P) geschaffen. Darauf aufbauend kann ein neues System der Vorsorgeförderung entwickelt und empirisch untersucht werden. Dies geschieht durch eine Expertenbefragung und eine Bevölkerungsbefragung.

Demnächst wird aller Voraussicht nach ein Band in der Reihe „Forschung im Bevölkerungsschutz“ des BBK erscheinen, der die Dissertation sowie noch zwei zusätzliche empirische Untersuchungen zum Thema Notfallvorsorge umfasst.

Dr. Henning G. Goersch   Katastrophenforschungsstelle
Institut für Sozialwissenschaften

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Dissertation als pdf


Präsentation Elke Schlepütz:


Folien der Präsentation zum Herunterladen (2027 Kb)