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Pegel Köln vom 24.03.2019
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KÖLN-PREISTRÄGERINNEN referieren: Elke Schlepütz über Hochwasser

Donnerstag, 29. Januar 2004 um 01:00 Uhr
Festveranstaltung: Montag 2. Februar 2004 im Historischen Rathaus

Heute vermeldet der Kölner Stadt-Anzeiger:
„Die Köln-Preis-Trägerinnen des Jahres 2003, die an der Universität Doktorarbeiten über Kölner Themen geschrieben haben, stellen ihre Forschungsergebnisse am Montag, 2. Februar 2004, 19 Uhr im Historischen Rathaus vor; der Eintritt ist frei.
Elke Schlepütz referiert über Hochwasserschutz in Köln - Akzeptanz oder Ablehnung, ...“

[Ende Zitat KStA].

Die Bedeutung, die der Hochwasserproblematik in dieser Stadt zugestanden wird, hängt sicher auch stark von der öffentlichen Resonanz ab.

=> Deshalb : Wer immer ein wenig Interesse hat und unsere Sache unterstützen möchte, soll sich am Montag einen Ruck geben und ins Rathaus kommen.

Frau Dr. Schlepütz hat seit längerem als freie Mitarbeiterin bei der Kölnischen Rundschau das fachliche Niveau der Hochwasser-Berichterstattung auf ungeahnte Höhen getrieben. Leider aber nur punktuell ...


Kürzlich erst fand eine interessante Freiluftveranstaltung (Stadtwanderung am Rheinufer) der Kölner Gesellschaft für Erdkunde statt:

"Ortstermin: Leben mit dem Hochwasser"
Leitung: Dr. E. Schlepütz (Köln)
Seit über 2000 Jahren leben die Menschen in Köln in unmittelbarer Nähe des Rheins. Der Mensch drang mit seiner Siedlungstätigkeit immer tiefer in die Aue ein und zwang den Strom mit stetig zunehmender Einflussnahme im Verlauf der Jahrhunderte in ein künstliches Bett. Viele dieser Eingriffe sind durch die Industrialisierung potenziert worden und blieben nicht ohne Folgen.
Hochwasser hat es schon in historischer Zeit gegeben, doch in den letzten Jahren häuften sich die Ereignisse. Das Weihnachtshochwasser von 1993 und das Januarhochwasser von 1995 sind den Kölner Bürgern noch in lebendiger Erinnerung. Im vergangenen Winter stand der Pegel erneut wieder unter knapp 10 Metern. Etwa 300.000 Menschen wohnen in Köln in Gebieten, die von extremen Rheinhochwassern bedroht sind. Die Kosten der potenziellen Schäden sind immens.
Die Exkursion soll Ursachen und Folgen der katastrophalen Ereignisse am Beispiel Kölns beleuchten und einen Ausblick in die Zukunft geben. Wie versuchen sich Stadt und Land in Zukunft vor verheerenden Katastrophen zu schützen?


(KSTA / GESELLSCHAFT FÜR ERDKUNDE / TK)

Links/Dokumente:
Gesellschaft für Erdkunde

Mehr über die Doktorarbeit HIER  - einschließlich einer Folienpräsentation zum Herunterladen (pdf-Datei)