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Pegel Köln vom 14.12.2018
302.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 06:30 Uhr
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Köln-Weiß: Salzgrund

Bauen im Hochwasser: Bebauungsplanung (VEP) Heinrichstraße / Im Salzgrund in Köln-Weiß

Nach uns die Sintflut ? – Erneut riskante Bauprojekte geplant
Am 13. November 2003 fand in der Albert-Schweitzer-Schule in Köln-Weiß eine Bürgerbeteiligung an der Bauleitplanung gem. § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch statt. Auch Mitglieder der BI Hochwasser beteiligten sich an der Diskussion. Das Echo in der Bevölkerung ist gelinde gesagt lebhaft, in der Presse auch.
Die Bezirksvertretung hat sich mit den Einwendungen befasst und ist nicht abgeneigt, einen Vorschlag der BI-Hochwasser weiter zu prüfen: Kann Hochwasservorsorge und Bebauung unter einen Hut gebracht werden? (Jan.04)

Zur Entwicklung der Dinge siehe auch:
Viel Grün, ... viel Bauland (Ulrike Süsser) KStA 20.11.2003 => NEWS Nov. 2003
Chance vertan (Kommentar von Ulrike Süsser) KStA 20.11.2003 => NEWS Nov. 2003
Bericht im Wochenspiegel 19.11.2003 => NEWS Nov.2003
Leserbrief/Stellungnahme der BI-Hochwasser
BV2 am 09.02.04  => NEWS Feb. 2004
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Zur Verdeutlichung der Lage zwei Abbildungen:

Luftaufnahme eines Teils von Köln-Weiß beim Hochwasser Januar 1995 (HHW100, Kölner Pegel max. 10,69 m). Deutlich sieht man, wie oben am rechten Bildrand das rückwärts über den Weißer Rheinbogen einströmende Wasser den Ortsteil regelrecht in die Zange nimmt.
Oben links das Sürther Feld

Dies ist das Ergebnis einer Rechnersimulation der RWTH Aachen und zeigt die maximal zu erwartenden Grundwasserdruckhöhen im Weißer Rheinbogen. Für das geplante Bebauungsgebiet muss demnach mit Druckhöhen von einem Meter gerechnet werden; d.h. bei länger andauernden Hochwasserspitzen kann das Wasser bis zu dieser Höhe auf dem Gelände stehen, obwohl der Hochwasserschutz (der erst noch gebaut werden muss) funktioniert. Bei Überflutung der Deiche kann das Wasser dann mehr als zwei Meter hoch steigen und wird mit hoher Geschwindigkeit durch das Wohngebiet strömen ...