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Pegel Köln vom 07.12.2019
266.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 19:30 Uhr
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Auszug Bebauungsplan Kabellager 2001

Bebauungsplan Düsseldorfer Straße/Köln Mülheim 70493/03

Auszug aus der Begründung des Bebauungsplan-Entwurfs "Düsseldorfer Straße; Köln-Mülheim" è früheres Kabellager Felten & Guilleaume
(Offenlage Juli 2001)

Abschnitt     5      Planungsbindungen
hier:    5.4       Hochwasserschutz
...
Die aktuellen Planungen zum Hochwasserschutzkonzept (PfA 17, Deutz bis Stammheim) im Geltungsbereich des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sehen eine Erhöhung der vorhandenen Hochwasserschutzmauer (entlang der westlichen Plangebietsgrenze, unmittelbar am Stammheimer Ufer) auf 11,90 m Kölner Pegel (entspricht einer Höhe von 46,10 müNN) vor. Die denkbare Alternative im Bereich Kabellager (Schutzlinie an die Düsseldorfer Straße zurückversetzen) wurde nach sorgfältiger Prüfung nicht weiterverfolgt, da diese Fläche mittelfristig im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklung für weitere Bebauung zur Verfügung stehen und damit vor Hochwasser geschützt werden soll. Diese Absicht steht im Widerspruch zur Festsetzung als Überschwemmungsgebiet.

Nach Klärung des Sachverhalts hat die Bezirksregierung im Dezember 2000 in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Umweltamt Köln, Außenstelle Bonn auf den Retentionsraum "Kabellager/Deutz-Öl" grundsätzlich verzichtet, da ausreichend Ersatzfläche im geplanten Retentionsraum Köln-Porz-Langel/Niederkassel durch Zurückverlegung der Deiche gewonnen werden kann. Für den Fall, daß der von der Stadt Köln beantragte Genehmigungsantrag zur Errichtung der Hochwasserschutzmauer (PfA 17) positiv beschieden wird und die Errichtung der Mauer vor oder zeitgleich mit der Realisierung der Bebauung erfolgt, ist ein Genehmigungsverfahren gem. §113 Landeswassergesetz NRW nicht mehr erforderlich.
Das Plangebiet ist nach Herstellung der Hochwasserschutzmauer völlig frei von wasserrechtlichen Einschränkungen (im Sinne des Hochwasserschutzes) bebaubar.
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Abschnitt    8      Auswirkungen der Planung
hier:   8.1.4    Hochwasserschutz

Durch die vorhandenen Hochwasserschutzmauern ist das Plangebiet bis zu einer Höhe von 44,80 müNN (entspricht Kölner Pegel 10,60) geschützt. ...

Aufgrund der Höhenlage des Grundstücks ist die potentielle Rückhaltekapazität im Hochwasserfall begrenzt. Nach Erhöhung der Hochwasserschutzmauer auf die geplante Höhe 46,20 müNN wird der verfügbare durchströmte Querschnitt verkleinert. Dieser Retentionsraumverlust wird an anderer Stelle im Stadtgebiet ausgeglichen (siehe auch 5.4 Hochwasserschutz).
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