www.hochwasser.de | Das Hochwasserportal | Bürgerinitiative Hochwasser Altgemeinde Rodenkirchen e.V.
Pegel Köln vom 14.12.2018
302.00 cm Ganglinie Aktuell | Pegelarchiv
Letzter Stand: 06:30 Uhr
  • Schrift verkleinern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift vergrößern

Godorfer Hafen

Riskantes Bauen in Überschwemmungsgebieten: Fallbeispiel Godorfer Hafen

Der mit allen Mitteln und in mehreren Schüben vorangetriebene Versuch der HGK (Häfen+Güterverkehr Köln AG), den Godorfer Industriehafen zu einem großen Containerterminal auszubauen, ist seit Jahren ein Lieblingsprojekt der SPD. Weder massive Proteste der Bevölkerung noch Einsprüche der Umweltverbände noch gar am Ende die Vernunft lassen die Genossen von ihrem zerstörerischen Projekt Abstand nehmen.

Wir lassen die lange Vorgeschichte einmal weg und beginnen willkürlich mit dem Ende des Jahres 2001, nachdem ein erster Genehmigungsversuch bei der Bezirksregierung mangels fundierter Planungsunterlagen gescheitert war.

Die HGK hatte ein Gutachten erstellen lassen und teilte das in einer Pressemitteilung der Öffentlichkeit mit.

Das Ergebnis ermutigte die HGK, im Frühjahr 2004 mit den Stimmen der SPD- und CDU-Aufsichtsräte ein zweites Planfeststellungsverfahren in Gang zu setzen.

Im Kölner Süden formierte sich erneut der Widerstand, der auch den Kommunalwahlkampf mitprägte (Siehe NEWS vom 18.09.2004

Nach Offenlage der Pläne endete am 20.10.2004 die Frist für Einsprüche. (Siehe NEWS vom 13.10.2004)

Die BI Hochwasser hat zu den Ausbauplänen folgende Einwendungen geltend gemacht (Mangels institutionalisierter Beteiligung über einzelne Mitglieder).

Am 14.01.2005 berichtet die taz über die Stimmungslage in Köln (Siehe NEWS vom 14.01.2004

Geänderte Bestimmungen der EU veranlaßten die Bezirksregierung, im bereits laufenden Verfahren eine weitere Nachbesserung anzuordnen. Damit wurde auch eine Offenlage der Änderungen und neue Einwendungsfristen erforderlich.

Zu den von Behörden eingegangenen Schriftsätzen erging eine Mitteilung und eine zusammenfassende Anlage der Verwaltung an den Stadtentwicklungsausschuß (StEA) [Sitzung am 22.09.2005] und an die Bezirksvertretung2 (BV2) Rodenkirchen [Sitzung vom 07.11.2005]

Inzwischen war die Koalition im Kölner Rat zwischen CDU und SPD wieder zerbrochen. Die alten Absprachen waren hinfällig und es könnte sein, daß auch zum Problemfall Hafen die Karten neu gemischt werden.

Die Kölner Ratsgrünen meldeten sich jedenfalls schon mal prophylaktisch per Pressemitteilung zu Wort und stellten im Rat einen Antrag (NEWS vom 03.11.2005)


Die folgende Entwicklung wird vorerst weiter dokumentiert auf den Seiten der Aktionsgemeinschaft Contra Ausbau Godorfer Hafenwww.suerther-aue-retten.deundwww.buergerbegehren-hafen.de